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Effizient und langlebig – Siebgewebe aus Metall bleiben erste Wahl zur Trennung von Pulvern und Flüssigkeiten

Dorsten, 09.08.2017

In  sämtlichen  Bereichen  der  Industrie,  in  denen  Schüttgüter  wie  z.B.  Lebensmittel, Chemikalien, Baustoffe oder auch Metallpulver für die additive Fertigung verarbeitet werden,  sind  Trennprozesse  stets  im  Fokus  der  Aufmerksamkeit.  Der  Einsatz  von Drahtgeweben als Sieb-/ Filtermedium ist die bei weitem verbreitetste Methode, um unterschiedliche  trockene  Fraktionen  voneinander,  oder  auch  Feststoffe  von Flüssigkeiten  zu  separieren.  Diese  Tatsache  liegt  zunächst  in  der  ungeschlagenen Präzision und Langlebigkeit der Metallgewebe begründet, die bis heute von keinem anderen Material übertroffen werden. Die natürlichen Eigenschaften der eingesetzten Metalle  wie  Edelstahl,  magnetischem,  korrosionsbeständigem  hochlegiertem  Stahl oder  Federstahl  tragen  maßgeblich  dazu  bei,  den  Anforderungen  an  Beständigkeit und hygienischen Ansprüchen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie bei geeigneter Verarbeitung voll zu entsprechen. 

Die  Dorstener  Drahtwerke  Gruppe  ist  einer  der  Marktführer  auf  dem  Gebiet  der Drahtherstellung  und  der  Herstellung  innovativer  Siebgewebe  im  groben  sowie feinen  Bereich  ab  20  µm.  Die  Gewebe  werden  zum  Einsatz  in  verschiedenen Anwendungen weiter veredelt (wärmebehandelt, versintert, beschichtet, geschnitten usw.) und zu einsatzfähigen Produkten weiterverarbeitet. So  können etwa  durch die  Nutzung  spezieller  Bindungen,  wie der  Atlasbindung im Bereich der Entwässerung, besonders effiziente Lösungen angeboten werden.  Die  konstante  Leistungsfähigkeit  der  Siebbeläge  wird  durch  gleichmäßige Bespannung auf stabile Rahmen oder die Befestigungsfalze zur Einspannung in die Siebmaschinen sichergestellt.
Flexible  Produktion,  umfangreiche  Lagervorräte  und  schnelle  Abwicklung  stellen sicher,  dass  jederzeit  auch  dem  akuten  Bedarf  der  Kunden  mit  den passenden Produkten begegnet werden kann.

Darüber  hinaus  umfasst  das  Portfolio  der  Dorstener  Drahtwerke  Gruppe hochspezifizierte  Siebanwendungen  mit  mittelfrequenter-  und  Ultraschallanregung, den Einsatz von gesinterten Drahtgewebesiebböden, Stützgeweben und Dichtungen, die sich in Kombination mit dem Siebbelag für viele handelsübliche Maschinentypen leistungsfördernd auswirken. 

Die  Siebmaschinen  der  assonic  Dorstener  Siebtechnik  GmbH,  ebenfalls  Teil  der Dorstener  Gruppe,  arbeiten  nach  dem  ultraschallbasierten  Sonic  Speed  Screen-Prinzip und lösen so auch schwierige Trennaufgaben bei hoher Leistung. Auf diese Weise  können  mit  einigen  Maschinentypen  z.B.  faserige,  ansonsten  kaum  zu siebende  Produkte  aufgelockert  und  getrennt  werden,  während  andere  speziell  für die  Feinversiebung anspruchsvoller Pulver ab 20 µm entwickelt wurden. Um auch Kleinmengen  effektiv  und  schnell  sieben  zu  können,  umfasst  das  Portfolio  des Unternehmens  aus  dem  bergischen  Land  auch  kleine Siebvorrichtungen,  die  im Probe- und Labormaßstab ebenfalls mit dem Sonic Speed Screen-System arbeiten. Die Produkte sind auf höchste Langlebigkeit und Funktionalität ausgelegt und tragen mit  durchdachen  Konstruktionen  den  Anforderungen  der  Kunden  auch  hinsichtlich ATEX-Zulassungen und hygienischer Beschaffenheit Rechnung.

Interessierte Besucher der POWTECH 2017 können sich von der Leistungsfähigkeit der Dorstener Gruppe vor Ort in Halle 4A an Stand 312 überzeugen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
www.dorstener-drahtwerke.de
www.assonic.de

Abb.: Siebzylinder mit Drahtgewebe und
Ultraschalltechnologie von den Dorstener
Drahtwerken.

MeshArt™ Metallgewebe für Architektur & Bau

Dorsten, am 07.02.2017

Die Dorstener Drahtwerke haben mit MeshArt™ eine einzigartige Produktreihe attraktiver Metallgewebe für Architektur & Bau geschaffen. MeshArt™ Produkte sind optisch anspruchsvoll und eignen sich zugleich für die verschiedensten funktionellen Anwendungen. Zahlreiche Varianten mit unterschiedlichen Maschen, Drähten und Webmustern bieten Architekten und Planern außergewöhnliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Als Geländerfüllung, Brüstung, Einhausung und vieles mehr

Die Verwendungsmöglichkeiten von MeshArt™ sind ebenso vielfältig wie die Drahtgewebe selbst. In Architektur- und Bauprojekten können sie beispielsweise als Geländerfüllung, Brüstung oder Einhausung  zum Einsatz kommen. Ferner zeigen Metallgewebe ihre Stärken bei der Fassadenverkleidung und spenden den gewünschten Sonnen- und Sichtschutz.

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Formschöne Drahtgewebe werten jede Architektur auf

Die besondere Ausstrahlung von MeshArt™ erregt Aufmerksamkeit und setzt einmalige Akzente – eine harmonische Verbindung aus innovativem Design und dem hohen Qualitätsniveau der Dorstener Drahtwerke. Sämtliche Metallgewebe sind in puncto Feuerfestigkeit (Brandschutzklasse A1) sowie im Hinblick auf Belastbarkeit und Lebensdauer optimiert. Die MeshArt™ Produkte sehen nicht nur Klasse aus, sie sind auch weitestgehend wartungsfrei und kombinieren auf diese Weise optische Brillanz mit architektonischem Nutzwert.

Verschiedenste Werkstoffe

Alle MeshArt™ Drahtgewebe für Architektur & Bau sind in farb- und korrosionsbeständigem Edelstahl erhältlich, beispielsweise  in V2A oder V4A. Darüber hinaus gibt es Ausführungen in Messing, Bronze, Aluminium sowie mit beliebiger Pulverbeschichtung.

Befestigungsmöglichkeiten

Zwecks Befestigung werden die stabilen Drahtgitter in einen umlaufenden Rahmen verbaut. Hierzu eignen sich beispielsweise Winkelprofil und Flacheisen, zwischen denen das Gitter gelegt und entsprechend verschraubt wird. Aber auch Standard-Einfassprofile können als Rahmenkonstruktion dienen. In beiden Fällen entfällt das aufwändige Anschweißen der einzelnen Drahtenden. Flexible Drahtgewebe, die nicht flächenstabil sind, können mittels Flachspannkante und entsprechenden Kopfschrauben gespannt werden.

Für weitere Infos zu MeshArt™ klicken Sie auf: www.meshart.de

 

 

Saubere Ozeane durch Metallfilter der DDD-Gruppe

Dorsten, am 28.07.2016

Die Dorstener Drahtwerke verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von qualitativ hochwertigen Filtermedien. Feine Filtergewebe aus Metall, gesinterte laminierte Metallgewebe, Laminate, Faservliese und Sandwichfiltergewebe aus dem Ruhrgebiet sind weltweit im Einsatz.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch MossHydro, ein skandinavischer Spezialist für Ballastwasserfiltration, sich der Expertise der Dorstener Gruppe bedient. Die von der Gruppe  in Texas hergestellten Filterelemente verhindern in Ballastwassfilterystemen zuverlässig die Vermehrung von unerwünschten Organismen und sonstigen Rückständen. Zu diesem Zweck werden große Filterzylinder aus speziell entwickelten, gesinterten Filterlaminaten mit Filtrationsraten von 25 – 40 µm in verschiedene Modelle der selbstreinigenden Filteranlagen integriert. Der feinmaschige, stabile Aufbau der Zylinder verhindert das Einsickern von invasiven Arten und schützt auf diese Weise die Gewässer überall auf der Welt vor ungebetenen Besuchern, die sonst unter Umständen das natürliche Gleichgewicht empfindlich stören könnten.

Metallfilter der Dorstener Drahtwerke werden darüber hinaus im feinen wie im groben Bereich (5 – 2000 µm) für unzählige weitere Anwendungen eingesetzt und beweisen sich nicht nur in der Öl- und Gasindustrie, der erneuerbaren Energie, der Wasserreinhaltung, sondern auch in der Polymerfiltration, der Heißgasfiltration oder anderen schwierigen Aufgaben. Für viele dieser Anwendungen präsentiert das Unternehmen gemeinsam mit den Schwesterunternehmen assonic Mechatronics aus Radevormwald und PMF aus Houston, Texas geeignete Filtermaterialien und Elemente auf der diesjährigen Filtech.
 
Außerdem erwartet den Besucher des Gemeinschaftsstands die erste Messevorstellung der neuen assonic Rotationsfilteranlage RoFS 700. Dieses System mit ultraschallunterstützter Filtration hebt sich insbesondere durch eine sehr hohe Effizienz bei der kontinuierlichen Abscheidung von Feststoffen aus Flüssigkeiten von herkömmlichen Systemen ab. Es bieten sich Einsatzmöglichkeiten in vielen Bereichen der Prozesstechnik und der Lebensmittelindustrie.

Fig. 1: In den Ballastwasserfiltern von Moss Hydro verhindern spezielle Filterzylinder der Dorstener Drahtwerke das Eindringen von Schädlingen.

Fig. 2: Das Rotationsfiltersystem  RoFS 700 von assonic wird auf der kommenden Filtech in Köln erstmals vorgestellt.

Unverzichtbar und ständiger Innovation unterworfen: Siebe und Filter aus Metallgewebe

Flache Filter mit stabiler Einfassung
Flache Filter mit stabiler Einfassung

Aus den verfahrenstechnischen Bereichen der chemischen, pharmazeutischen, der Lebensmittelindustrie und vielen anderen Anwendungen sind sie seit Beginn der Industrialisierung nicht mehr wegzudenken: Siebe und Filter aus Metallgewebe. Dabei sind die Materialien, die Art der Veredelung und die Einsatzmöglichkeiten einem ständigen Wandel unterworfen.

Wo in früheren Zeiten Mineralien sortiert oder Saatgut gesäubert wurde, ermöglicht der technische Fortschritt heute die präzise Trennung und Klassierung von Pulver mit Feinheiten von 20 µm ebenso wie die Säuberung steingroßen Siebgutes. Traditionsunternehmen wie die Dorstener Drahtwerke, die seit 1918 mit der Herstellung innovativer Drahtgewebe erfolgreich sind, beeinflussen diese Entwicklung maßgeblich.

Auch der Fortschritt im Bereich der Siebmaschinen wird durch geeignete Siebrahmenvarianten und Anregungsformen mit unterschiedlichen Frequenzen unterstützt. Für feinste Pulver wird zum Beispiel Ultraschall mit einer Frequenz von 30-38.000 Hz leistungsfördernd eingesetzt. Durch diese Art der Anregung der durch eine spezielle Sintertechnik laminierten Siebgewebe wird ein fast verlustfreier Transport der zu siebenden Partikel ermöglicht. Die Haftreibungskräfte werden deutlich reduziert und das feine Siebgut „fließt“ durch die Öffnungen. Ganz nebenbei verhindert das stabile Laminat einen Siebbruch und erhöht somit die Prozesssicherheit. Für grobe und schwere Siebgüter hingegen sind hochfeste Stahlgewebe, die mit stabilen Falzen in Siebmaschinen eingespannt werden, nach wie vor die erste Wahl.

Filterkerzen bzw. Filterzylinder
Filterkerzen bzw. Filterzylinder

Für die Filtration, den zweiten großen verfahrenstechnischen Bereich, der nicht ohne Drahtgewebe denkbar ist, haben die Dorstener Drahtwerke verschiedenste Leinen-, Köper- und Tressenbindungen entwickelt, die sich sowohl für die Fest-/Flüssigtrennung als auch für die Filtration von Gasen eignen. In Verbindung mit korrosions- und hitzebeständigen Materialien bilden diese die Basis für zahllose Filterelemente und Filterplatten. Auch auf Grund ihrer hohen Präzision werden Metallgewebe, insbesondere als stabiler und strömungsführender gesinterter Verbund, für Trennaufgaben ab 2 µm zur Filtration von Flüssigkeiten eingesetzt. Gesinterte Gewebelaminate lassen sich zudem gut mechanisch bearbeiten und sind schweißbar. In großflächigen Filtern – etwa Luftfiltern –  werden feine Drahtgewebe als drahtgittergestütztes und gewelltes Sandwich eingesetzt. So sind trotz ihrer Größe gleichzeitig eine hohe Stabilität und ein großer Durchlass des Filtermaterials gewährleistet. Kombinationen mit anderen Filtermedien wie Metallfaservliesen oder textilen Materialien ermöglichen das Anpassen der Filtereigenschaften an die gewünschten Anwendungen.
Bei  der Auslegung von Trennprozessen müssen häufig Eigenschaften wie präzise Trennschärfen, Stabilität, Beständigkeit gegen Medien, Langlebigkeit und Recycelbarkeit berücksichtigt werden. Gewebe aus Metalldrähten erfüllen diese Anforderungen in hohem Maße. Bei Interesse können sich Besucher der Powtech 2016 am Stand der Dorstener Drahtwerke (H 4A, Stand 303) zu diesen Themen ausführlich informieren.

Fotos: Dorstener Drahtwerke

Ministerpräsidentin Kraft besucht neues Werk der Dorstener Drahtwerke in Chile

Santiago, 24.11.2015

Eine Wirtschaftsdelegation aus Nordrhein-Westfalen hat am Wochenende unter der Leitung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Chile besucht. Neben der Ministerpräsidentin reiste unter anderem auch der  Wirtschaftsminister aus NRW Garrelt Duin, sowie eine Delegation von 28 NRW-Unternehmen nach Chile.  Auf dem Programm standen für die Ministerpräsidentin unter anderem ein bilaterales Gespräch mit der Staatspräsidentin von Chile und anderen wichtigen Ministern sowie der Besuch der Deutsch-Chilenischen Wirtschaftstage in Santiago. Die mitgereisten Unternehmen interessierten sich besonders für die Investitionsmöglichkeiten in dem südamerikanischen Land. Am Mittwoch geht es für die Delegation nach Kolumbien.

Ministerpräsidentin Kraft besucht neues Werk der Dorstener Drahtwerke in Chile
(v.l.n.r.): Der deutsche Botschafter in Chile Rolf Schulze, der Partner der DDD in Chile Herr Josep Jordi, Herr Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die Präsidentin der IHK Essen Frau Jutta Kruft-Lohrengel, der GF der DDD Volker Tüshaus, die Stv. Hauptgeschäftsführerin der IHK Essen Veronika Lühl und der GF der DDD Gruppe in Chile Herr Rodolfo Saldias

Am gestrigen Montag besuchte die Delegation das Neubauprojekt der Dorstener Drahtwerke in der Hauptstadt Santiago und nahm dort auch am Richtfest teil. Ministerpräsidentin Kraft lobte in einer Rede den Mut der Dorstener Drahtwerke und bezeichnete die Firma als Best-Practice Beispiel für den Mittelstand in NRW. „Das ist der Mittelstand den wir in NRW mögen: Lokal im Ruhrgebiet verwurzelt, aber international agierend.“ Volker Tüshaus, Geschäftsführer der Dorstener Drahtwerke, stellte vor allem den Faktor Mensch in Chile in den Vordergrund, der neben den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausschlaggebend für das weitreichende Engagement im Land ist. „Die Chilenen sind gut ausgebildet, hoch motiviert und überaus Gastfreundlich. Neben den exzellenten langfristigen wirtschaftlichen Perspektiven ist dies einer der Hauptgründe für unsere Investitionen in Chile.“  Rodolfo Saldías, Geschäftsführender Partner in Chile, hob besonders den Lerneffekt in Sachen Qualität und Produktivität hervor, den die Kooperation mit den Drahtwerken in Chile bedeutete.

Die Dorstener Drahtwerke sind seit 1998 in Chile vertreten und beschäftigen heute in den diversen Partnergesellschaften 48 Mitarbeiter. Das neue Werk in Chile zählt eine Gesamtfläche von 10.800 m2 und ein Investitionsvolumen von 2,3 Mio. €, das größtenteils lokal finanziert wird.